A-6370 Kitzbühel/Austria/Europe

Tel.: 0043 / (0) 50 50 20

E-Mail: office@holzdirekt.at

   www.bangkirai.at

 

... das Original

... direkt vom Importeur

... das perfekte Terrassenholz

 

   English

StartseiteA) Warum Bangkirai?

B) Preis- & Produktübersicht

C) Impressionen

D) Kontakt/Impressum

E) Referenzen

F) Versandabwicklung

 

 

 

A) Warum Bangkirai - die Barfussdiele für Ihre Terrasse... ?

 

 

Bis jetzt gab es kein so perfektes Holz, das...

 

Lagerung und Vorbereitung auf die Verarbeitung

Bangkirai hat eine sehr hohe Restfeuchte von ca. 22 - 28 %. Die Dielen sollten daher nicht lose in der Sonne gelagert werden, da sich die Dielen sofort verziehen würden (Dielen zusammenbinden, wenn möglich waagrecht und senkrecht latten, damit Luft dazukommt.)

Bangkirai besitzt durch seine Inhaltsstoffe einen natürlichen Schutz gegen Insekten und Pilzbefall auch im direkten Erdbereich.

Zu tolerieren sind Verzug, Rissigkeit und kleine Bohrlöcher, die am frisch geschlagenen Stamm durch kleine Würmer verursacht werden. Bei der Trocknung sterben diese ab.

Durch den Transport sind Wasserflecken und Stockflecken (schwarze Einfärbung) unvermeidlich. Durch die natürlichen Holzinhaltsstoffe kann es in den ersten Wochen zu farbigen Auswaschungen kommen. Vorsicht also bei hellen Putzfassaden etc. Im Laufe der Jahre verändert sich das braun-rötliche Holz in ein Silbergrau.

Aufgrund des langen Transportweges sind die Dielen zum Teil mit oberflächlichem Pilz oder Schimmel befallen. Dies stellt jedoch kein Problem dar: Wenn die Dielen Dielen Luft bekommen und mit einem Gartenschlauch oder Dampfstrahler und Straßenbesen gereinigt werden, verschwinden diese Pilze oder der Schimmel sofort (ev. Entgrauer verwenden).

Leichte Verschmutzungen durch Bandeisen und Transportsicherungen können mit einer Messingbürste beseitigt werden, (keine Drahtbürste verwenden).

Eventuelle Wasserflecken, Abfärbungen von Metallbändern und Farbunterschiede verschwinden unter Einwirkung von UV-Strahlen und Regen nach ca. 1-3 Wochen und sind kein Grund zur Reklamation.

 

Zu Beachten bei der Planung:

  • Die Terrasse darf nicht komplett abgedichtet werden, es soll Luft zirkulieren können.

  • Sorgen Sie für ein kleines Gefälle damit das Regenwasser ablaufen kann.

  • Die Humusschicht sollte entfernt werden und durch ein Kiesbett bzw. ein Betonfundament ersetzt werden. Zusätzlich zum Kies ist es empfehlenswert noch ein Drainagevlies dazuzugeben, damit kein Unkraut herauswachsen kann.

  • Die Oberfläche der Dielen sollte NICHT glatt sein, sondern geriffelt oder gezahnt:

       - Durch die Rillen wird dem Holz die Verzugskraft-Spannung genommen.

       - Die Dielen "schüsseln" sich nicht so stark.

       - Das Wasser steht dann nicht in der "Schüssel",

       - zudem bricht das Wasser in den Rillen schneller und läuft besser ab.

       - geringere Rutschgefahr

     

  • Ob Sie die Oberfläche geriffelt oder gezahnt verwenden ist mehr oder weniger Geschmacksache:

    gezahnte Seite:

             - wesentlich robuster und langlebiger,

             - das Wasser bricht schneller und rinnt besser ab,

             - elegantere Optik bei großen Flächen

             - der Schmutz/Laub o. ä. hält sich in den Rillen besser

                      

 

        geriffelte Seite:

                   - optisch schöner bei kleinen Flächen

                   - feines Barfussgehen

                   - nicht so langlebig wie die gezahnte Seite

 

                       

 

 

Weiters zu beachten:

  • Die Punktfundamente (verzinkte Pfahlstützen empfehlenswert) sollten mind. 70 cm hinuntergehen um eine frostsichere Bauart so erreichen. Ansonsten kann es passieren, dass die Terrasse im Winter/Sommer 1-5 cm nach unten sitzt.

  • Für die Verschraubung empfehlen wir mind. Edelstahlschrauben 5.0x60, V2A bei 25 mm starken Dielen.

  • Als Standarddiele können wir die 25x145 mm Diele empfehlen (19 mm = Gefahr des Verzuges sehr hoch, darüber wäre "Luxus")

  • 38x145 mm Dielen empfehlen wir z.B. für Stiegen, Konstruktionen oder ähnliches.

  • Als Unterkonstruktion empfehlen wir Bangkirai-Holz -> falls dies aus konstruktionstechnischen Gründen nicht möglich ist, auf jeden Fall zumindest Lärchenholz verwenden.

  • Für die Werterhaltung der Terrasse empfehlen wir einen pflegenden Anstrich mit Osmo-Bangkirai-Öl (Öl zum Schutz vor Vergrauung). Sie können die Terrasse auch vergrauen lassen - je nach Geschmack. Das Öl ist allerdings von Vorteil, da das Regenwasser besser abperlt und das Holz nicht so spröde wird.

  • Der Abstand der Dielen voneinander sollte ca. 3 mm betragen. Der Abstand wird sich je nach Witterung/ Sonneneinfluss verändern (ca. 2-8 mm).

  • Die Verschraubung der Dielen sollte links und rechts erfolgen: ca. alle 60 cm vorbohren (auch die Unterkonstruktion leicht anbohren) mit einem ca. 4,5 mm Bohrer; da das Holz so hart ist Schraube langsam einbohren, ansonsten reißt diese ab.

 

Allgemeine Infos zu Bangkirai:

Hauptherkunftsland:

Indonesien/Malaysia

Rissigkeit:

fein rissig - besonders an den Enden

ca. Gewicht bei Auslieferung:

1300 kg/cbm

Harzhaltigkeit:

sehr gering

Oberfläche:

geriffelt u. gezahnt

Bearbeitbarkeit:

unbedingt vorbohren

Strapazierfähigkeit/Härte:

sehr hart

Abstand der Unterkonstruktion:

generell 50 cm

Haltbarkeit im Außenbereich:

sehr gut auch im dir. Erdkontakt

Vorteile:

sehr hart

praktisch astfrei

unbehandeltes Holz

Äste:

praktisch astrein

  www.holzdirekt.at & www.bangkirai.at is a member of www.pohly.at

 

 

detaillierte Beschreibung der Holzart Bangkirai

(Quelle: Gesamtverband Deutscher Holzhandel)

Bangkirai (Yellow Balau)

Neben den zahlreichen und weltweit verwendeten Handelshölzer aus der südasiatischen Gattung Shorea, wie zum Beispiel Meranti und Red Balau, haben in der letzten Zeit die Arten mit schweren Hölzern aus der ebenso bezeichneten Untergattung Shorea eine zunehmende Bedeutung erhalten. Die Hölzer dieser etwa 20 Arten umfassenden Gruppe werden im malayischen Sprachbereich als "Balau" oder wegen der Farbe des frischen Holzes auch als "Yellow Balau" bezeichnet, um sie von den anders zu bewertenden dunkelroten Hölzern der Gruppe "Red Balau" abzugrenzen. Das in der Gruppe "Yellow Balau" oft vorkommende und besonders geschätzte Holz der Art Shorea laevis wird in Indonesien auch unter dem Namen "Bangkirai" getrennt gehandelt. Andere Hölzer der Gruppe "Yellow Balau", wie das indische "Sal", das birmanische "Thitya" und das philippinische "Yakal", sind überwiegend von nur lokaler Bedeutung.

Botanische Bezeichnungen von Bangkirai

Shorea spp., Untergattung Shorea; Familie Dipterocarpaceae
 

Natürliche Verbreitung von Bangkirai

Südostasien: Philippinen bis Java

Weitere Handelsnamen von Bangkirai

(Yellow) Balau (Malaysia); Selangan batu No. 1 (Sabah)
 

Kurzzeichen nach DIN 4076 Blatt 1 Kurzzeichen nach DIN 4076/1: BAU (für alle Arten der Gruppe Yellow Balau einschließlich Bangkirai und ent­sprechende nichtmalaiische Arten)
 

Beschreibung von Bangkirai

Stammform: Mittelgroße bis sehr große Bäume (bis 50 m hoch), mit Durchmessern von 60-120 cm; astfreien Längen von 15-25 m. Farbe und Struktur des Holzes: Kernholz im frischen Zustand gelblich braun, häufig zu olivbraun nachdunkelnd; nicht immer deutlich abgesetzt vom etwas helleren Splint. Zuwachszonengrenzen nicht ausgeprägt; mit Wechseldrehwuchs; trockenes Holz ohne charakteristischen Geruch.
 

Gesamtcharakter

Farblich wie strukturell überwiegend homogenes Holz von mittlerer bis grober Textur und hoher Dichte; auf Quer- und Längsflächen durch oft durch helle Linien (Harzkanäle) gekennzeichnet.

Abweichungen: vereinzelt Anhäufungen von Harzkanälen in breiten Bändern, mit gelblich-weißem Harz gefüllte Spalten oder porenarme, glasige Zonen als Folge von Verletzungen oder Rissen im lebenden Baum.

Handelsformen Rundholz (aus Indonesien kein Export); Schnittholz (importiert) nach "Grading Rules for sawn Hardwood", Kuala Lumpur 1984; Schwellen (in Erzeugerländern hergestellt); Rohfriesen (für Sonder­zwecke) Ausgabe 1986
 

Eigenschaften von Bangkirai

Die Hölzer von Yellow Balau und Bangkirai sind schwer und besitzen entsprechend hohe Festigkeitswerte, die etwa um 50% höher als bei Eiche und nur wenig unter denen von Azobe/ Bongossi liegen.
 

Die Trocknung verläuft langsam und führt bei Beschleunigung zur Rissbildung und zum Verziehen. Die Schwindung ist für die hohe Dichte niedrig, aber im Verhältnis von tangential zu radial deutlich verschieden und ergibt für das trockene Holz ein noch befriedigendes Stehvermögen, wobei eine nur geringe Neigung zu einer späteren Rissbildung, vor allem an den Kanten, besteht.  Die Bearbeitung des trockenen Holzes ist nur durch die hohe Dichte erschwert, da keine Kieseleinlagerungen vorkommen; beim Hobeln radialer Flächen kann es durch Wechseldrehwuchs zum Ausreißen kommen. Das Sägen, Fräsen, Bohren und Stemmen ergibt bei entsprechender Ausrüstung oft bessere Ergebnisse als bei ähnlich harten Hölzern. Für gute Passungen und Verleimungen sind sorgfältig klimatisierte Hölzer erforderlich.
 

Die Widerstandsfähigkeit des Kernholzes gegen Pilze, Insekten und verschiedene Termiten ist gut bis sehr gut; die gegen Schädlinge im Meerwasser ("Teredo'') nicht ausreichend. Das trockene Holz kann bei der Bearbeitung einen schwach muskatähnlichen Geruch aufweisen.

 

Oberflächenbehandlung

Für diesen Bereich liegen noch keine umfassenden Ergebnisse vor, weil eine Behandlung wegen der hohen Witterungsfestigkeit und der überwiegend technischen Nutzung nur in besonderen Fällen erforderlich werden kann; mit hoher Wahrscheinlichkeit sind Lasuren mit Erfolg einsetzbar. Das unbehandelte Holz wird bei starker Bewitterung graubraun bis grau. Das Kernholz ist praktisch nicht imprägnierbar, der Splint in befriedigendem Maße.
 

Verwendungsbereiche

Aufgrund der hohen Festigkeitswerte, der guten Widerstandsfähigkeit gegen Pilze sowie Insekten und der möglichen großen Abmessungen sind Yellow Balau und Bangkirai überall dort erfolgreich einsetzbar, wo sehr hohe Beanspruchungen auftreten und bei größeren Dimensionen weder feine Passungen noch ein gutes Stehvermögen erforderlich sind: Konstruktionen und Deckung von Brücken, Rampen, Kaianlagen, Turmgestühl, Fachwerk, Schwellen, Waggonböden, Containerböden, Kiel und Spanten schwerer Boote sowie für säurefeste Behälter und extrem beanspruchte Fußböden, Lauf- und Arbeitsflächen.
 

Austauschhölzer

Austauschhölzer: Bei verschiedenen technischen Verwendungen, wo es auf gute Festigkeitseigenschaften und Widerstandsfähigkeit gegen Pilzbefall ankommt: Afzelia, Azobe/Bongossi, Bilinga, Bubinga, Chengal (Balanocarpus heimii), Gerutu/Heavy White Seraya (Shorea densiflora u. a.), Giam (Hopea nutans u.a.), Kapur, Karri (Eucalyptus diversicolor), Merbau, Mukulungu (Aufranella congolensis), Pitch Pine, Tatajuba.
 

Anmerkungen

Die gelegentlich gehörte Bezeichnung "Borneo Teak" ist unzutreffend und abzulehnen, da die Hölzer von Yellow Balau und Bangkirai weder in den Eigenschaften mit Teak übereinstimmen noch botanisch verwandt sind. Es ist nicht sicher, dass für Bangkirai ausschließlich das Holz der nur einen botanischen Art Shorea laevis verwendet wird. - Die Hölzer der Artengruppe "Isoptera'', hauptsächlich im Sumpf wachsend, wie z.B. das "Sengkawang", weisen wegen ihrer oft schlechten Stammform ein beeinträchtigtes Stehvermögen auf.

Quelle und Text von: Gesamtverband Deutscher Holzhandel

Literatur Anonymus: The Malayan Grading Rules for Sawn Hardwood. For. Dep. Kuala Lumpur/Malaysia 1984. Burgess, P. F.: Timbers of Sabah. Sabah Forest Dep. Rec. 6, Forest Dep. Sabah, Sandakan 1966.
Dahms, K.-G.: Asiatische, ozeanische und australische Exporthölzer. DRW-Verlag, Stuttgart 1982.
Desch, H. E.: Manual of Malayan Timbers, Malayan Forest Rec. 15. Gov. Malaya, Singapore 1957. Gottwald, H.: Handelshölzer. F. Holz­mann-Verlag, Hamburg 1958.
Laming, P. B., u. a.: Houtsoorten. TNO, Delft 1978.
Roger, A.: A Handbook of Forest Products of Burma. Forest Dep., Rangoon 1951. Schwab, E., u. Schulz, G.: Physikalisch­mechanische Untersuchungen an Schwellenhölzern. Die Holzschwelle 94, Mainz 1951.

A) Warum Bangkirai? C) Impressionen E) Referenzen

B) Preis - Produktübersicht

D) Kontakt/Impressum

F) Versandabwicklung

 

Startseite - Home
Copyright POHLY K.G. - 2008
Kontakt

Informationspflicht lt. § 5 Abs. 1 E-Commerce-Gesetz

E-Mail: office@holzdirekt.at

Tel.: ++43/(0) 50 50 20
Fax: ++43/(0) 50 50 20 - 65

www.holzdirekt.at - www.bangkirai.at - www.bangkirai-direkt.ch - www.bangkirai-import.com - www.wetterholz.at www.wetterholz.ch - www.terrasse.cc - www.garapa.at - www.naturholzboden.at - www.parkett-online.ch - www.pohly.at