Holz Lexikon - verschiende Holzarten im Vergleich

Hinweis: Dies sind unseren persönlichen Erfahrungen. Es wird sicherlich Produkte und Hersteller geben, welche etwaige erwähnte Probleme im Griff haben.
Da wir europaweit liefern, sind wir immer bemüht Produkte zu finden wo die Ware TOP ist!

Gerne können wir Ihnen ein unverbindliches Angebot des gewünschten Produktes schicken. Bitte einfach auf Angebot einholen klicken.


Bangkirai

Wir waren einer der ersten die vor 15 Jahren Bangkirai importiert hatten, damals war die Qualität noch sehr gut.Das Problem ist dann entstanden als dann vor Jahren weltweit so ein Boom entstanden ist, dass das Holz nicht mehr in der gewünschten Menge verfügbar war. Oft wurden dann verwandte Hölzer verkauft aber kein Original Yellow Balau. Dadurch gab es leider oft schlechtere Qualität, teilweise hatten die Dielen dann extrem viel Splintanteil. Die Hobelqualität hatte auch stark nachgelassen.Deshalb sind wir dann auf das Garapa umgestiegen, hier gibt es genügend Rohmaterial und die Qualität ist wirklich Top!

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Massaranduba

Resistenzklasse I. Eines der härtesten und schwersten Hölzer. Aber ein großer Nachteil - das Holz ist sehr hoch im Verzug und neigt zur Rissbildung! Hier ist derselbe Boom entstanden wie bei Bangkirai, wodurch zu wenig Holz greifbar ist und die Qualität stark nachgelassen hat.

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Ipe

Resistenzklasse I. Sehr preisintensiv. Unsere Erfahrung mit Ipe das es wirklich ein extrem hartes und gutes Holz ist aber es gibt zwischen den einzelnen Dielen extreme Farbunterschiede. Und man muss aufpassen, denn es gibt auch "billige" Ipe Ware auf dem Markt und da gibt es dann große Probleme bei der Qualität (Hobelfehler, Risse usw.).Angebot einholen


Teak

Man unterscheidet bei Teak zwei Arten:-  Plantagen-Teak - Resistenzklasse 3 also sehr schlechte Qualität. -  Original-Burma-Teak (oder Myanmar-Teak) – extrem teuer und als Terrassendiele nicht zu empfehlen. Warum? Teak kennt jeder aus dem Yachtbau, da wird es wegen seiner Dauerhaftigkeit eingesetzt aber vielmehr wegen seiner kaum vorhandenen Schrumpfung bzw. Ausdehnung bei Feuchtigkeitsaufnahme bzw. – Abgabe. Auf einer Jacht läuft man Barfuß oder mit Badesandalen. Die mechanische Beanspruchung von dem Holz ist sozusagen äußerst gering.Bei einer Holzterrasse läuft man aber auch schon mal mit „Drecksschuhen“ drüber und kleine Steinchen oder Sand verkratzen sofort die Oberfläche. Zudem ist auch Teak sehr teuer!

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Thermo-Esche

Thermobehandlung an sich finden wir ist eine gute Idee, die Hölzer werden durch die thermische Behandlung haltbarer gemacht. Im Aussenbereich sind wir davon allerdings nicht begeistert, denn durch die thermobehandlung werden die Fasern abgetötet und wir machten da die Erfahrung das die Dielen dann durch die Witterung spröde wurden. Für freitragende Balkone zum Beispiel ist Thermo-Esche nicht zugelassen (eventuelle Durchbruchgefahr - noch kein Fall bekannt).

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Eiche

Eiche empfehlen wir eher für den Innenbereich. Grundsätzlich gut geeignetfür Terrasse (sehr hart und haltbar). Von Natur aus resistent gegen Pilze, Schimmel und Insekten. Großer Nachteil allerdings, das Eiche stark Gerbsäurehaltig ist und das dann Flecken auf der Terrasse verursachen kann.

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Douglasie

Wenn man eine schöne rote, feinjährige Douglasie erwischt, ist es eine gute und günstigere Alternative zu den Edelhölzern. Aber Achtung Douglasie kann viele Äste haben und ist keine Barfussdiele, da es zu splittern neigen kann!

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Cumaru

Cumaru ist sehr hoch im Verzug, weshalb wir es auch nicht gerne empfehlen.

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Europäische Lärche

Hier kommt es drauf an ob man eine schöne rote Lärche bekommt, meistens hat die heimische Lärche aber große Äste und neigt zur extremen Schiefer/ Splitterbildung.

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Sibirische Lärche

Eine Alternative die wir neben Garapa und Thermo-Kiefer empfehlen können. Gleich wie bei der Heimischen Lärche kann es aber auch hier zu einer eventuellen Splitterbildung kommen - deshalb keine Barfußdiele!

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Kiefer kesseldruckimprägniert

Sehr günstiges Terrassenholz. Haltbarkeit durch die Vakuum Kesseldruckimprägnierung auch gut, allerdings tritt sehr viel Harz aus - ist okay wenn man nur mit Schuhen geht, als Barfußdiele aber auch nicht geeignet.

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Kanadische Zeder

Die kanadische Zeder ist aufgrund der natürlichen Inhaltsstoffe sehr langlebig. Nachteil: sehr weich und in den letzten Jahren extrem teuer geworden.

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Bambus

Bei Bambus gibt es im Allgemeinen einfach noch zu wenig Langzeiterfahrung, weshalb wir es auch nicht wirklich empfehlen können und möchten.Vor Jahren gab es bei Bambus das Problem, das die meisten der Produzenten aus der Parkettindustrie kamen, und diese einen ähnlichen Kleber verwendet haben wie im Innenbereich. Daraufhin hat es im Regen bzw.in der Sonne die Lamellen gelöst.Es wird nun ein besserer Kleber für den Außenbereich verwendet.Ein weiteres Problem war, dass der natürliche Zucker vom Bambus ausgetreten ist und schwarze Flecken und Schimmelbildung verursacht hat. Dies konnte man nun mit der Thermobehandlung in den Griff bekommen - durch die Hitze wird der Zucker "rausgedrückt" - es kommt daher zu keiner Verfärbung oder Schimmelbildung mehr.Aber wie gesagt, gibt es einfach noch zu wenig Langzeiterfahrung und man weiß nicht wie die Terrasse dann nach einigen Jahren aussieht.

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